SPENDENAKTIONEN. Vielfältige Hilfe für Hochwasser-Opfer durch DMS-Betriebe und Zentrale

    Die Hochwasserkatastrophe am 14. Juli 2021 hat weite Landstriche verwüstet. Innerhalb von Stunden verloren Menschen ihr Leben, andere standen vor komplett zerstörten Häusern und wurden obdachlos. Straßen waren unbrauchbar, vollgelaufene Keller und Erdgeschosse zu renovieren.

    Schnell formierte sich Hilfe im gesamten Land. Auch die DMS und die DMS-Betriebe zögerten nicht lange, um auf verschiedene Art zu helfen. Jede Unterstützung zählte: anpackende Hände, Sachspenden, Hilfsgüter und finanzielle Mittel. So reichten die Aktionen der DMS von logistischer Unterstützung bei Spendensammlungen bis hin zur Spende praktischer Umzugskartons.
     

    Spendenaktionen bei DMS Achnitz und DMS Diebold ein voller Erfolg

    Bereits am 16. Juli stellte DMS Achnitz seinen Betriebshof zur Verfügung, damit dort Sachspenden gesammelt werden konnten. Den Spendenaufruf hatte die Siegburgerin Jamilah Lehnen initiiert, die den DMS-Logistiker um Hilfe bei der Umsetzung bat. Peter Achnitz, Geschäftsführer des Betriebs, zögerte nicht und stellte seine Flächen bereit. Dank der sozialen Medien und der Unterstützung der Stadt Siegburg konnte der Spendenaufruf schnell verbreitet werden und bereits am Freitag um 14.30 konnte die Sammlung beginnen.
     


    Innerhalb kürzester Zeit trafen beispielsweise Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung ein, die in sicheren Containern verstaut und für den Transport bereit gemacht wurden. Nach nur einer Stunde war der erste Container randvoll gefüllt.

    Die Spendenbereitschaft der Siegburger Bürger war so überwältigend, dass am Samstag, dem zweiten Tag der Sammelaktion, kurzzeitig sogar ein Annahmestopp nötig war. Innerhalb von 30 Minuten stand nicht nur der gesamte Betriebshof, sondern die komplette Straße vor dem Gelände voll mit Menschen und Fahrzeugen, die unterstützen und spenden wollten. Aus Sorge, dass die benachbarte Feuerwehr nicht mehr ausrücken kann, löste das Ordnungsamt die Situation kurzerhand auf. Sämtliche der vielen Hilfsgüter kamen bei den Menschen im Ahrtal aber an.
     


    Ein ähnliches Bild zeichnete sich wenige Tage später auf dem Hof von DMS Diebold in Offenburg ab. Auch mehrere Hundert Kilometer vom Ahrtal entfernt wollten die Menschen nämlich spenden und so hatte der DMS-Logistiker einen Hilfstransport mit dem eigenen Fuhrpark organisiert. Am 22. Juli trafen große Mengen durchweg hochwertiger Spenden beim Logistiker ein, die sogleich verladen wurden. Bereits in den Morgenstunden des nächsten Tagen machten sich zwei Hängerzüge und ein Sprinter mit Hänger auf den Weg, um die Güter bei den Annahmestellen in Bornheim und Remagen abzuliefern.
     

    DMS Zentrale spendet 1.500 hochwertige Umzugkartons

    Von Berlin aus spendete die DMS Zentrale 1.500 hochwertige Umzugskartons aus dem Arsenal der Profi-Packmittel. Die Kartons hatten zwei wichtige Funktionen. Zum einen konnten darin Hilfsgüter verstaut und transportiert werden. Außerdem waren die Kartons auch vor Ort in den Katastrophengebieten sehr nützlich. Schließlich waren viele Keller mit Wasser vollgelaufen und wichtiger Stauraum weggefallen. Auch für Renovierungsarbeiten musste das Hab und Gut aus den Kellern ausgeräumt und sicher verstaut werden. Da kamen die stabilen Kartons mit Profiqualität wie gerufen. Verteilt wurden die Kartons vom Leverkusener Logistiker DMS Niesen.
     

    DMS Niesen verteilt Umzugskartons an Leverkusener Bürger

    DMS Niesen verteilte auch Umzugskartons aus dem eigenen Bestand an die Leverkusener Mitbürger. Auch viele Leverkusener kämpften mit den Folgen des Starkregens und konnten die praktischen Kartons für Aufräumarbeiten gut gebrauchen. Pro Haushalt konnten bis zu zehn Kartons kostenlos auf dem Betriebsgelände abgeholt werden. Die Leverkusener nahmen das Angebot gerne an. DMS Niesen verlängerte die Aktion zwischenzeitlich, so dass sich insgesamt rund 2.500 Kartons im Stadtgebiet verteilten.
     

    Logistik für große Spendenaktion im Ahrtal durch DMS Niesen

    Die volle Kompetenz von DMS Niesen kam bei der gut organisierten Lieferung von Elektrogeräten und weiteren Hilfsgütern im Ahrtal zum Tragen. Im Zentrum der groß angelegten Hilfsaktion steht der lokale Unternehmer Manfred Schmitz, der auch Mitglied der Kölner Prinzengarde ist. Mit seinen Kameraden der Prinzengarde sammelte Schmitz weit über 270.000 Euro, um den Menschen im Ahrtal zu helfen. Vor allem Elektrogeräte wurden von dem Geld angeschafft, beispielsweise Waschmaschinen und Kühlschränke.
     


    Zwischengelagert wurden die Elektrogeräte auf dem Firmengelände von Hans Alfter, der ebenfalls im Ahrtal zuhause ist. DMS Niesen brachte sich schließlich ein, um die Neuware im provisorischen Lager abzuholen und auf die Dörfer zu verteilen. Bis zu 60 Kühlschränke lieferten die Fahrer täglich aus, daneben andere Güter wie Waschmittel oder Klappboxen.
     

    Mitarbeiter von DMS Friedrich Friedrich packt persönlich an

    Einer der vielen Helfer aus Deutschland und dem Kreis der DMS war Malte Klink, der bei DMS Friedrich Friedrich derzeitig seine Ausbildung absolviert. Gemeinsam mit seinen Freunden machte er sich nach Bad Neuenahr auf, um unmittelbar im Katastrophengebiet zu helfen. Unter anderem mit Schaufeln »bewaffnet«, halfen die jungen Männer bei den Aufräumarbeiten und befreiten Häuser vom Schlamm. Sein Arbeitgeber stattete die Helfer mit Fahrzeugen sowie Arbeitskleidung aus.

    Dies können nur einige Beispiele sein, wie aus den Reihen der DMS an die Opfer des Hochwassers gedacht wurde. Die gesamte DMS wünscht den Menschen aus den betroffenen Regionen eine positive Zukunft. Gerne stehen wir für weitere Hilfe bereit.